Zahlreiche Verbände und Partner sind mit ihren außerunterrichtlichen Bildungsangeboten künftig noch enger in den Ganztag eingebunden. Am 5. Mai 2026 unterzeichneten
Vertretende der Landesregierung gemeinsam mit Partnern, darunter die ANU NRW, zwölf Rahmenvereinbarungen im nordrhein-westfälischen Landtag.
Zahlreiche Verbände und Partner sind mit ihren außerunterrichtlichen Bildungsangeboten künftig noch enger in den Ganztag eingebunden. Am 5. Mai 2026 unterzeichneten Vertretende der Landesregierung gemeinsam mit Partnern, darunter die ANU NRW, zwölf Rahmenvereinbarungen im nordrhein-westfälischen Landtag.
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen stellt die Weichen für einen qualitativen Ausbau des Ganztags. Im Düsseldorfer Landtag unterzeichneten heute Vertreter von fünf Ministerien und der Staatskanzlei gemeinsam mit zentralen Bildungspartnern die neuen Rahmenvereinbarungen zur Zusammenarbeit in Ganztagsschulen sowie Ganztags- und Betreuungsangeboten. Nach einem mehrmonatigen intensiven Arbeitsprozess zur Modernisierung der außerunterrichtlichen Angebote wurde damit ein wichtiges Fundament gelegt. Ziel der neuen Vereinbarungen ist es, die Qualität und Vielfalt der Bildung und Betreuung über den klassischen Unterricht hinaus nachhaltig zu sichern. Die Kooperationen erstrecken sich über zentrale Lebensbereiche wie Umweltbildung, Kultur, Sport und Ernährung.
Starke Partnerschaft für die Umweltbildung Ein Bestandteil der heutigen Unterzeichnung ist die spezifische Rahmenvereinbarung mit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung NRW e.V. (ANU NRW). Damit wird der Stellenwert der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Ganztagsalltag massiv gestärkt. Kinder und Jugendliche sollen künftig noch systematischer Zugang zu Naturerfahrungen und ökologischen Themen erhalten. Die neue Rahmenvereinbarung verankert umweltpädagogische Bildung fest im Ganztag, um Kindern und Jugendlichen durch praktisches Handeln Selbstwirksamkeit zu ermöglichen und sie zu befähigen, ihr Umfeld aktiv zu gestalten. Umweltminister Krischer betonte: "Mit der Arbeitsgemeinschaft stärken wir gezielt die Umweltbildung im Alltag der Schulen und eröffnen jungen Menschen Zugänge zu Natur, Klima- und Ressourcenschutz. Wer ökologische Zusammenhänge versteht und Erfahrungen in der Natur macht, kann Verantwortung übernehmen und Veränderungen aktiv mitgestalten. Genau dafür schaffen wir mit dieser Vereinbarung verlässliche Strukturen und starke Partnerschaften." Markus Maul und Kerstin Heim-Zülsdorf (ANU Vorstand) sehen die Chance, durch die Kooperation von Schule, Jugendhilfe und außerschulischen Partnern Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Teil eines ganzheitlichen Schulentwicklungsansatzes für alle Schüler erfahrbar zu machen. Markus Maul sagte bei der Unterzeichnung „Bei der Planung, Organisation und Gestaltung der umweltpädagogischen Angebote in der offenen Ganztagsgrundschule kommt den Mitgliedern und Mitgliedsorganisationen der ANU eine ihrer Kompetenz entsprechende Bedeutung zu“. Neben Ministerin Feller und Ministerin Schäffer unterzeichneten auch die Ministerinnen Ina Brandes (Kultur und Wissenschaft) und Silke Gorißen (Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Minister Oliver Krischer (Umwelt, Naturschutz und Verkehr) sowie Staatssekretärin Andrea Milz (Sport und Ehrenamt) die jeweiligen Abkommen.
Über die Rahmenvereinbarungen: Die Verträge regeln die Zusammenarbeit zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den außerschulischen Partnern. Sie dienen als Leitfaden für die konkrete Umsetzung vor Ort und definieren Qualitätsstandards für die pädagogischen Angebote im Ganztag.