Aktuelles

Umweltbildungswerkstatt NRW 2016 in Lünen
„Zukunft gestalten lernen“ - die Zukunft der BNE in NRW

Auf der Umweltbildungswerkstatt am 16. und 17.2.2016 in Lünen begann die Zukunft der Umweltbildungseinrichtungen in NRW, ein Augenblick, auf den viele ANU Akteure lange Jahre hin gearbeitet haben.
Der für den Bereich BNE zuständige Abteilungsleiter Victor Haase des MUNKLV informierte die zahlreichen Teilnehmer über die vorgesehene Förderung von Umweltbildungseinrichtungen in NRW. 1,34 Millionen Euro sind dafür im Landeshaushalt 2016 vorgesehen.


„Sensationell, dies ist der Augenblick, auf den ich seit den 90er Jahren zusammen mit meinen Vorstandskollegen hin gearbeitet habe“ sagte Martina Schmidt von Boeselager.
Das kommende „Fach- und Förderkonzept BNE-Umweltzentren“ ist ein Teil der NRW Nachhaltigkeitsstrategie, erläuterte Viktor Haase.
Die NRW Nachhaltigkeitsstrategie sieht sieben Schwerpunktfelder der Nachhaltigkeitspolitik vor. Die Nachhaltigkeitsziele müssen erstens überall herunter gebrochen werden: Nachhaltigkeitsstrategie und wir brauchen zweitens Lösungen zur Erreichung der Ziele. Ein wesentlicher Schlüssel dazu ist BNE, denn wir müssen „Zukunft gestalten lernen“ (BNE-Strategie).


Die BNE Strategie NRW wurde vom Landeskabinett am 26. Januar 2016 verabschiedet. Sie beinhaltet verschiedenste Maßnahmen beginnend im Elementarbereich über den schulischen Bereich bis zur außerschulischen Bildung.
Innerhalb der außerschulischen Bildung ist eine Maßnahme die Fertigstellung und Umsetzung eines Fach- und Förderkonzeptes BNE-Umweltzentren mit dem Ziel des Aufbaus und der Sicherung einer Netzwerkstruktur von BNE-Umweltzentren.
Die Stabilisierung der BNE-Arbeit in NRW wird auch durch die Einrichtung einer Fach- und Koordinie-rungsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Agentur) in der NUA als Nachfolgestruktur der bisherigen „Agentur Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in 2016 erfolgen.
Dazu wird eine Projektstelle geschaffen werden. Die Aufgaben werden sein:
• Beratung von Bildungsakteuren, Kommunen
• Netzwerkbildung und Unterstützung von regio-nalen/kommunalen BNE Bildungslandschaften
• Fortführung und Bündelung der Leitprojekte des Dekadeprozesses
• Beteiligungsstruktur „Plattform BNE“
• Monitoring der BNE Strategie

Vortrag von Viktor Haase "Heute handeln - nachhaltige Entwicklung in NRW" (PDF)


Das neue Fach- und Förderkonzept BNE-Umweltzentren NRW:
Ziel ist ein schrittweiser Aufbau eines landesweiten Netzes von BNE-Umweltbildungseinrichtungen. Es erfolgt eine Orientierung am Konzept der Förderung der biologischen Station in NRW.
Erste Gedanken für mögliche Förderkriterien von BNE-Umweltzentren sind:
• keine Einzelpersonen
• existierende gemeinnützige Einrichtungen
• Zentren mit regionaler Bedeutung, über das ganze Land verteilt. Diese sollen Knoten in einem Netzwerk werden.
• Das Zentrum muss einen Eigenanteil einbringen.
• Biologische Stationen und Landeseinrichtungen werden nicht berücksichtigt.
• die Förderung soll, wenn möglich, längerfristig sein. Ziel ist 1-1,5 Stellen je Zentrum.

Voraussetzungen:
• Bestehende finanzielle Beteiligungen von Kommunen usw. müssen erhalten bleiben
• Qualifizierte pädagogische Arbeit
• Ganzjähriges Bildungsprogramm

Anforderung und Aufgaben:
• Umsetzung der Bildungsangebote im Sinne einer BNE. Mindestangebote in den Bereichen Naturschutz/Biodiversität, Klimaschutz und Wasser.
• BNE-Zertifizierung ist hilfreich
• Übernahme von regionalen Aufgaben im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft – BNE“.

Zurzeit werden das Förderkonzept und die Förderrichtlinien weiter entwickelt. Vorgesehen ist für das 3. Quartal 2016 eine mögliche Antragstellung und ein Beginn der Förderung. In 2016 stehen 1,34 Mio Euro zur Verfügung. Zur Zeit ist angedacht 8-10 Einrichtungen zu fördern. Ab 2017 kann ein Ausbau der Förderung erfolgen.
Diese Ankündigung der lang ersehnten sensationellen Grundförderung für BNE-Umweltzentren in NRW fand rauschenden Beifall und war sicher einer der Höhepunkte der Tagung.

Mehr zu dieser Veranstaltung und viele der tollen Vorträge als PDF hier auf der Homepage der NUA:NRW

 

Jahreshauptversammlung 2016 der ANU NRW

Großer Erfolg für die ANU NRW nach mehr als zwanzig Jahren!

Hauptthema der Jahreshauptversammlung am 16.2.2016 war neben dem Bericht über die Aktivitäten in 2015 und den Planungen für 2016 die sensationelle Information des Vormittags. Der zuständige Abteilungsleiter im Umweltministerium NRW, Viktor Haase, stellte das neue Fach- und Förderkonzept zur Sicherstellung einer Netzstruktur von BNE-/Umweltbildungseinrichtungen in NRW vor. Das Umweltministerium in NRW hat einen Fördertopf mit derzeit 1,34 Millionen Euro eingerichtet, aus dem nach speziellen Kriterien ab 2016 zunächst bis zu 10 außerschulische Bildungseinrichtungen mit 1-2 Personalstellen in ihrer Bildungsarbeit für Nachhaltigkeit unterstützt werden sollen. Angedacht ist eine stufenweise Erhöhung der Summe im Laufe der kommenden Jahre.

„Unglaublich, eine richtige, wichtige und richtungsweisende Entscheidung für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW, der lange Atem hat sich gelohnt!“ stellt Georg Tenger für den Vorstand hoch erfreut fest. Schon 1995 forderte die ANU NRW im Rahmen der Umstrukturierung des damaligen Naturschutzzentrums in die heutige NUA eine stärkere Unterstützung und finanzielle Förderung der außerschulischen Umweltbildungseinrichtungen in NRW. So konnten mit Unterstützung der damaligen Umweltministerin Bärbel Höhn in der NUA die Koordinie-rungsstelle Umweltbildung und eine umfangreiche Projektförderung für außerschulische Umweltbildung eingerichtet werden. Mit der Weiterentwicklung der Umweltzentren, der Zielgruppen- und Themenauffächerung, der Qua-lifizierung der Einrichtungen zu Zentren für BNE wurde nun folgerichtig der Grundstein für eine dauerhaft nachhaltige Bildungsarbeit der Zentren geschaffen. Der herzliche Dank der ANU-NRW gebührt Umweltminister Johannes Remmel und seinem Abteilungsleiter Viktor Haase, die mit der Umsetzung der Leitprojekte im Rahmen der Landesstrategie BNE NRW nun den Beginn dieser dauerhaften Förderung erwirkten.

 

Die ANU NRW und die NUA laden herzlich ein zur: Umweltbildungswerkstatt 2016 am 16.02. und 17.02.2016 in die Landesschule des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V., Breiter Weg 23 44532 Lünen!

Thema: BNE geht in die Zukunft - Herausforderungen und Chancen
Ziel der Umweltbildungswerkstatt 2016 ist es zu informieren, neue Entwicklungen vorzustellen, zu diskutieren und mit neuem Mut praxisnahe nachhaltige Bildungsarbeit anzugehen.
Es geht um neue Entwicklungen und Hilfestellungen in der Umweltkommunikation und –psychologie, digitale Medien und Erschließung neuer Zielgruppen, Flüchtlingskinder und passende Umweltbildungsangebote und die Nachhaltigkeitsstrategie, die 2016 in NRW verabschiedet wird. Zudem liegen Ergebnisse aus dem Modellversuch zur Zertifizierung von BNE-Einrichtungen vor. 

Infoflyer und Anmeldung unter www.nua.nrw.de

 

Umweltbildungswerkstatt NRW 2015 in Lünen
Biodiversitätsstrategie NRW sowie Kommunikation für BNE 

Im Rahmen der gut besuchten Umweltbildungswerkstatt 2015, die gemeinsam von der NUA und der ANU jährlich durchgeführt wird, standen dieThemen „Nachhaltiges NRW - was kann die Umweltbildung vermitteln?“ und „welche Rolle spielt gelungene Kommunikation“ auf dem Programm.

 

Viktor Haase Vertreter aus den Umwelt- und Naturschutzverwaltungen stellten mit Ihren Vorträgen die in Entwicklung befindliche Nachhaltigkeitsstrategie NRW (Viktor Haase, Abteilungsleiter im MKUNLV), die Biodiversitätsstrategie NRW (Andre Seitz, MKUNLV) und die Zertifizierung und Qualifizierung von Umweltbildungseinrichtungen (Gisela Lamkowsky, NUA NRW) vor. Bei diesen Landesprogrammen können die Umweltbildungseinrichtungen vielfältige Aufgaben, gerade auch im Bereich Kommunikation übernehmen. Über die „Kommunikationsstrategie Biologische Vielfalt NRW“ berichteten Elisabeth Marie Mars, Leiterin der Arbeitsstelle Weltbilder und Martina Schmidt von Boeselager, Vorsitzende der ANU-NRW.
Natürlich war auch die Entwicklung eines Konzeptes für die seit langem angemahnte Sockelfinanzierung für Umweltbildungszentren ein wichtiges Thema in den Gesprächen mit den Landesvertretern.
Interessante Aspekte der heutigen Lehrerausbildung in NRW, die aus ihrer Sicht in Sachen Vermittlung von BNE noch großen Optimierungsbedarf aufweist, stellte Dr. Gesine Hellberg-Rode von der Universität Münster vor. Diplom Psychologin Sophia Becker zeigt in ihrem Vortrag einleuchtend auf, dass uns die Umweltpsychologie wertvolle Hinweise für unsere Bildungsarbeit geben kann.

Martina Schmidt von Boeselagers Bilanz am Ende der Tagung:

• Viele Barrieren bei den Einrichtungen und den Umweltpädagogen sind abgebaut. Wir wollen BNE und eine entsprechende Zertifizierung/Qualifizierung.

• Es gibt einige landesweite für uns interessante Initiativen und Programme. Entsprechend wurde die Biodiversitätsstrategie und die in Entwicklung befindliche Nachhaltigkeitsstrategie NRW vorgestellt.

• Hier gilt es entsprechende Forderungen zu stellen, die Zugänge und unser Mitwirken ermöglichen. Es gilt konsequent unsere Rolle einzufordern.

• Im Bereich der Kommunikation lohnt es sich Fachwissen anzueignen, um mit dem Werkzeug der Werbung gewinnbringend zu arbeiten.

• Im Land tut sich etwas, wir müssen mitgestalten.

• Die Umweltbildung in NRW braucht u.a. folgende Grundlagen um zielführend BNE umzusetzen: Ein Netz von finanziell gesicherten, unabhängigen und gut ausgestatteten Umweltbildungseinrichtungen in NRW. Eine entsprechende Sockelfinanzierung entsprechend der Biologischen Stationen ist vom Land sicherzustellen.

Die Vorträge der Tagung als PDF

Umweltpsychologie von Sophia Becker

Nachhaltigkeitsstrategie NRW PowerPoint von Viktor Haase

Zertifizierung BNE von Gisela Lamkowsky

Mehr Akzeptanz für biologische Vielfalt von Marie Maas

Biodiversitätsstrategie NRW von André Seitz

BNE und Lehrerbildung von Dr. Gesine Hellberg Rode

 

Jahreshauptversammlung 2015 der ANU NRW
Über viele Aktionen und einen ausgeglichenen Haushalt konnte unsere Vorsitzende Martina Schmidt von Boeselager auf unserer Jahreshauptversammlung am 24.2.15 im Rahmen der Umweltbildungswerkstatt 2015 berichten.

Das sahen die Mitglieder ebenfalls so und entlasteten den Vorstand für seine Arbeit. Bei der anschließenden Wahl kandidierten und wurden gewählt alle Mitglieder des bisherigen Sprecherrates und weiterhin Dr. Caroline Breidenbach und Ute Rommeswinkel. Umfangreiche Berichte über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und Gedanken für das kommende 2015 rundeten die gelungene Jahreshauptversammlung ab.


Martina Schmidt von Boeselager

 

Die ANU NRW und die NUA laden herzlich ein zur: Umweltbildungswerkstatt 2015 am 24.02. und 25.02.2015 in die Landesschule des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V., Breiter Weg 23 44532 Lünen!

Thema: Nachhaltiges NRW - was kann die Umweltbildung vermitteln? Auf der zweitägigen Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie die sperrigen Begriffe BNE, Biodiversitätsstrategie und Nachhaltigkeitsstrategie in NRW der Öffentlichkeit vermittelt werden können. Hierzu referieren kompetente Fachleute, die zentrale Frage einer notwendigen Kommunikationsstrategie und die Unterstützung in der Vermittlung dieser Themen durch die Umweltzentren in NRW wird intensiv beleuchtet.

Infoflyer und Anmeldung unter www.nua.nrw.de

 

Im Rahmen der Bildungswerkstatt findet am 24.02.2015 um 20:00 Uhr in der Tagungsstätte der Landesgartenschule die Jahreshauptversammlung der ANU LV NRW e.V. statt.

Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

 
 
ANU NRW Bildungsoffensive

Restexemplare der Broschüre: Wert der Vielfalt II sind noch über die Geschäftstelle erhältlich!

 

Zum Beginn des Jahres zur Biodiversität ist die Broschüre Wert der Vielfalt II, 8 Bausteine für globales Lernen in der Schriftenreihe der ANU, Band 15, erschienen. Die von der ANU NRW erstellte Broschüre mit acht Bildungsmodulen ist gegen eine Versandpauschale von 5,00 € inkl. Porto über eine e-mail an die Landesgeschäftsstelle zu beziehen!

Wir möchten uns für die engagierte Mitarbeit bei allen Beteiligten und für die finanzielle Unterstützung beim Umweltministerium (MUNLV) NRW herzlich bedanken.


ANU NRW Bildungsoffensive

Wert der Vielfalt: 16 Bausteine für Globales Lernen liegen vor!

Die ANU NRW schloss ihr dreijähriges Projekt: "Bildungsoffensive Wert der Vielfalt" ab. Mit Unterstützung des Landes NRW führte die ANU NRW bis Ende 2007 ein landesweites Projekt zur Biodiversität durch. Ziel dieses Projektes ist die inhaltliche Erweiterung der Umweltbildung zu einer Bildung für Nachhaltigkeit innerhalb der begonnen UN-Dekade. Hierzu wurden zu den Regionalthemen:

* Wald als Ressource 

* Nutzpflanzen/Fremdarten

* Boden/Wasser

* Klima/Energie

16 Bildungsmodule für Globales Lernen entwickelt, erprobt und publiziert.

Die 86-seitige Farbpublikation inklusive einer CD mit allen Arbeitsmaterialien, Grafiken und Bildern erschien Ende Januar 2008 in der Schriftenreihe der ANU als Band 14. 
Die Publikation kann zum Kostenbeitrag von 5,00 € für Versand, Porto und Verpackung bei der Geschäftsstelle der ANU NRW bestellt werden.

An dieser Stelle möchten wir uns für die engagierte Mitarbeit der Beteiligten und für die finanzielle Unterstützung beim Umweltministerium (MKULNV) NRW herzlich bedanken. 
 

 

Die neue Beratungmappe: Natur rund um den Kinder-Garten, herausgegeben von der Biologischen Station Kreis Recklinghausen, der NUA NRW und der NRW-Stifung liegt vor! Die Mappe kann gegen ein Schutzgebühr von 5,00 € zzgl. Porto bei der NUA bezogen werden.

 

Umweltpädagogische Arbeitskreise :

AK Ruhrgebiet
Infos zum Arbeitskreis bei Ute Jegelka, Tel. 0201/2069460,
jegelka(at)rvr(dot)de

AK Westfalen
Infos zum Arbeitskreis bei Suse Stahlschmidt, Tel. 02323/55541, 
suse(at)naturtraeume(dot)net  

AK Rheinland
Infos bei Marcel Hövelmann, Querwaldein e.V., Tel.: 0221-2619986 umweltbildung(at)querwaldein(dot)de
 

 

Runder Tisch Umweltbildung NRW

Infos bei Andrea Donth, Tel. 02361/3053526, andrea(dot)donth(at)nua(dot)nrw(dot)de

 

Waldpädagogisches Forum NRW

Infos bei Dr. Gertrud Hein, Tel. 02361/3053339, gertrud(dot)hein(at)nua(dot)nrw(dot)de 

 

Unterstützen Sie die ANU NRW: Werden Sie Mitglied!!!

Spenden sind herzlich willkommen und abzugsfähig!!!

Sparda-Bank West eG.:  Konto: 1701697;  BLZ: 36060591